Armbanduhr | Alles fließt – Friedensreich Hundertwasser
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Produktdetails
- Im Edelstahlgehäuse arbeitet ein japanisches Quarzuhrwerk von Miyota
- das Zifferblatt ist durch ein robustes Mineralglas geschützt
- Das schwarze Lederarmband
- Wasserdicht bis 3 atm
- Gehäuse Durchmesser 40 mm, Höhe 7 mm
- Mit gravierter Künstlersignatur auf dem Gehäuseboden
- Mit Zertifikat
„Maler sein, ist etwas Ungeheures. Die Malerei gibt die Möglichkeit, in unerforschten Regionen vorzustoßen, die sehr sehr weit weg sind von uns. Ich glaube, dass Malen eine religiöse Beschäftigung ist.“ (Friedensreich Hundertwasser, 1971)
Der österreichische Maler, Grafiker und Architekt Friedensreich Hundertwasser zählt zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Stets inspiriert von einflussreichen Wegbegleitern – dazu zählen Gustav Klimt, Paul Klee und Pablo Picasso – gilt er noch heute als „Ikone der Pop-Kultur“.
Am 15. Dezember 1928 wurde Friedrich Stowasser in Wien geboren. Erst später änderte er seinen Namen und taufte sich selbst Friedensreich Hundertwasser. Seine Mutter zog ihn alleinerziehend nach dem frühen Tod des Vaters im 1. Weltkrieg groß. Bereits im jungen Alter von sechs Jahren begann Hundertwasser, sich künstlerisch zu entfalten. So entstand während seiner Kindheit eine hohe Anzahl von Zeichnungen und Aquarellen. Schon in seiner Kindheit inspirierten ihn die Häuser seiner Heimatstadt und die Natur, die auch später zu seinen bedeutendsten Motiven zählten.
Nachdem Friedrich 1948 sein Abitur absolvierte, begann er noch im gleichen Jahr sein Studium an der Akademie der bildenden Künste, allerdings unterbrach er dieses nach nur drei Monaten. Hundertwasser begab sich auf ausgedehnte Reisen, u.a. nach Italien, Paris und Nordafrika, um seinen eigenen Stil zu entwickeln. In dieser Phase fand seine selbstbestimmte Namensänderung zu Friedensreich Hundertwasser statt, die die Geburt seiner künstlerischen Karriere markierte.
In den 50er und 60er Jahren wuchs die internationale Bekanntheit des Künstlers exponentiell an. Dies befeuerte maßgeblich die Entwicklung der Hundertwasser-Spirale als Hauptmotiv seines Gesamtwerks. Friedensreich Hundertwasser betrachtete die Spirale als Symbol des Lebens und Tods – einen scheinbaren Kreis, der sich nicht schließt, da er nie zum Ursprungsort zurückkehrt. Darüber hinaus waren Hundertwassers Werke äußerst farbenfroh. Leuchtende Komplementärfarben, intensive Blau- und Rottöne erstrahlten auf seinen Bildern. Eine zentrale Bedeutung hatten zu jeder Zeit Wohnhäuser inne, seine Reisen und die Architektur seiner Heimatstadt Wien beeinflussten die Motivwahl immens. Hundertwasser wandte sich ab von geraden Linien, er fokussierte sich auf organische, bunte Formen. Seine Werke sind märchenhaft, fantasievoll und vermitteln die zentrale Botschaft einer menschen- und naturfreundlichen Welt. Diese ihm sehr wichtige politische Positionierung verbreitete der Künstler mithilfe seiner Architektur, Kunst und Aktivismus.
Bis zu seinem Tod im Frühjahr 2000 zog sich Hundertwasser nach Neuseeland zurück, von dort aus komplettierte er sein Gesamtwerk, welches Gemälde, Briefmarken, Lithografien, Buchillustrationen, Skulpturen und Gebäude umfasst.
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