- gerahmt in Massivholzleiste | verglast
Gemälde | Frühling - Liebespaar am Ufer (1911–13) – Edvard Munch
- Frühling – „Liebespaar am Ufer“ (1911–13): Ein ineinander versunkenes Paar am See symbolisiert Aufbruch, Zuneigung und Frühlingserwachen.
- Sommer – „Der Garten in Asgardstrand“ (1904–05): Ein lichtdurchfluteter Blick auf ein Sommerhaus in Munchs geliebtem Küstenort Asgardstrand.
- Herbst – „Apfelbaum“ (1921): Ein Baum mit leuchtend gelben Herbstblättern steht für Vergänglichkeit und warmes Spätsommerlicht.
- Winter – „Allee im Schneegestöber“ (1906): Ein Paar im tief verschneiten Weg vermittelt stille Winterruhe und nordische Melancholie.
- 4er Set – „Jahreszeiten-Zyklus“: Alle vier Bilder zusammen.
Produktdetails
- Maße(H/B): je 37 x 44 cm
- Reproduktionen auf Papier
- gerahmt
- verglast
- Frühling (Liebespaar am Ufer) (1911-13): Original: Öl auf Leinwand, 70 x 90 cm, Privatbesitz.
- "Der Garten in Asgardstrand" (1904-05): Original: Öl auf Leinwand, 68 x 90,5 cm, Privatbesitz.
- "Apfelbaum" (1921): Original: Öl auf Leinwand, 100 x 130,5 cm, Kunsthaus Zürich.
- "Allee im Schneegestöber" (1906): Original: Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Munch-Museet, Oslo.
Der Grafiker und Maler Edvard Munch erreichte durch Werke wie „Der Schrei“ oder „Das kranke Kind“ weltweite Bekanntheit. Noch heute gilt er als entscheidender Wegbereiter des Expressionismus.
Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Norwegen geboren. Schon in frühen Kindertagen wird der Künstler mit dem Verlust seiner Mutter und Schwester konfrontiert; Munch bleibt sein Leben lang labil - dennoch verschont von schwerwiegenden Krankheiten. Auf den Wunsch seines Vaters hin beginnt er 1880 sein Studium der Ingenieurswissenschaft an der technischen Schule, welches er nach nur einem Jahr abbricht, um seiner wahren Leidenschaft nachzugehen.
Der Künstler wird an der königlichen Zeichenschule in Kristiana (heute Oslo) angenommen und eignet sich dort den Stil des französisch inspirierten Realismus an. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen ergattert Munch mehrere Stipendien und kann sich so sein Studium in Europa finanzieren. Auf seinen Reisen und Aufenthalten u.a. in Paris entstehen seine bekanntesten Werke. Eigene Ausstellungen in Berlin und Oslo folgen. Seine Werke lösen in Berlin einen regelrechten Skandal aus, der Munchs Karriere dennoch nichts antut. Dank der empörten Reaktionen ist der junge Künstler in aller Munde, knüpft wertvolle Kontakte in der Künstlerszene Berlins. So zeigt die Deutsche Künstlervereinigung „Die Brücke“ großes Interesse an seiner künstlerischen Perspektive. Die Fauvisten, zu denen auch Henri Matisse zählt, sind ebenfalls begeistert von Munchs Kunst. Dieser positive Aufruhr beflügelt seinen künstlerischen Durchbruch im Jahr 1908.
Doch die plötzliche Berühmtheit und der immense Druck sind zu viel für den jungen Künstler. Nach einem Nervenzusammenbruch im selben Jahr flieht Munch zurück nach Oslo. Dort erholt er sich schnell. Bis zu seinem Tod im Jahr 1944 hält Munch sich in Berlin, Paris und der norwegischen Stadt Ekly, die zu seiner zweiten Heimat wird, auf.
Munchs Werke zeichnen sich durch emotionale Tiefe aus, er thematisiert psychologische Themen, wie Angst, Liebe, Krankheit und Tod – oft beeinflusst von seiner eigenen Biografie. Dynamische Linien, kräftige, kontrastreiche Farben sowie eine expressive Pinselführung finden sich in seinen Gemälden wieder. Munch verwendete stets wiederkehrende Symbole, wie die einsame Figur oder das sich umarmende Paar.
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